Geht gar nicht!

Brennholzwerbung, wie es nicht sein soll!

Die drei folgenden Bilder zeigen aufgearbeitetes Brennholz, sortiert in 1m-Stücken und einen Stapel mit Ästen. Der Brennholzwerber hat sehr viel Arbeit in die Aufarbeitung investiert. Nach dem Stapeln wurde das Brennholz aufgemessen und nach der Rechnungsstellung auch bezahlt. Leider liegen die Stapel über fünf Jahre ungenutzt im Wald. Das Buche-Brennholz ist stockig, gammelt vor sich hin und ist nicht mal mehr zum verbrennen geeignet. Es wird sicher noch einige Jahre dauern, bis die Holzstapel endgültig verrottet sind. Diese Brennholzmenge hätte manchen kalten Wintertag erwärmt. Offensichtlich ist Brennholz im Müsener Hauberg für einige Werber zu billig.

 

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Holzfällen will gelernt sein!

Aus diesem Grund bekommen in der Waldgenossenschaft Müsener Hauberg nur Brennholzwerber Holz zugeteilt, die einen Lehrgangsnachweis (Motorsägen-Führerschein) vorweisen können. Diese beiden Fotos zeigen, dass nicht immer alles verstanden wurde.


• Die Bäume wurden nicht bodennah gefällt,

• es gibt keinen Fällkeil,

• keine Bruchleiste,

• keine Bruchstufe.

• Die verbleibenden Stümpfe bergen Verletzungsgefahr für Tier und Mensch.


An dieser Stelle sei noch einmal an das "Merkblatt für Brennholzwerber" erinnert, das es hier zum ansehen und downloaden gibt.

 

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  • Waldgenossenschaft_Muesen_Muesener_Hauberg_Brennholzwerbung_02